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Theo´s Tipp im April 2018

Liebe Gartenfreunde,

die Kälte im Februar hat mich nicht gestört. Die gehört zu einem anständigen Winter. Der kalte März hat mich allerdings bei der Gartenarbeit zurückgeworfen. Das gilt es mit Elan aufzuholen.
Der April ist bekannterweise oft wechselhaft. Ein paar sonnige Tage am Stück können dabei dafür sorgen, dass Felsenbirne, Zierkirsche und -quitte, Blutjohannisbeere oder Forsythien mit ersten Blüten Farbtupfer in den Garten setzen.  Im Ziergarten ist es wichtig, jetzt den richtigen Zeitpunkt für den Schnitt sommerblühender Gehölze zu erwischen. Wer Sträucher wie Sommerflieder, Bartblume, Gartenhibiskus oder Rosen, die am einjährigen Holz blühen, im Frühjahr einkürzt, bekommt später viele neue blütentragende Triebe. Der Beginn der Forsythien-Blüte ist hierfür laut phänologischem Kalender der ideale Zeitpunkt.

Empfindliche Pflanzen dürfen zwar noch nicht ins Freiland, Radieschen, Rettich, Spinat, Kohl und Salate können aber bereits im April im Gemüsegarten ausgesät werden. Jetzt gesteckte Zwiebeln, werden schon ab Juni geerntet. Jetzt ist auch Zeit für die Bepflanzung mit Kopfsalat, Kohlrabi, Blumenkohl, Frühweißkohl, Pflücksalat und Knollenfenchel. Dabei das Düngen nicht vergessen. Ab Mitte/Ende April werden auch die Balkonpflanzen wie Geranien angeboten. Hierbei ist Vorsicht vor Frostschäden geboten.

Hochbeete erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Dies aus gutem Grund. Durch die Höhe ist das Ernten und Pflegen der Beete einfacher. Die Begrenzung hält Schnecken fern, und Unkräuter lassen sich aus dem lockeren Boden leicht zupfen.  Auch bieten Hochbeete Schutz vor Wühlmäusen, aber dazu gleich mehr. Wie lege ich mein Hochbeet an? Zunächst steche ich die Fläche aus, auf der mein Hochbeet erstellt wird. Den ausgestochenen Mutterboden benötigen wir noch. Hierin errichte ich das Hochbeet, indem ich vier Pfähle in den Boden rammen und unbehandelte Bretter bis in 1,20 m Höhe befestige. Der Boden wird jetzt mit einem engmaschigen Draht bedeckt, damit die Wühlmäuse nicht einwandern können. Den Draht auch an den Seitenwänden mit Krampen befestigen. Jetzt wird das Hochbeet mit unterschiedlichen Materialien befüllt. Die unterste Schicht besteht aus möglichst groben organischem Material. Ich nutze hierzu den zerkleinerten Rückschnitt meiner einjährigen Büsche und auch Rosen sowie den Heckenschnitt. Diese Schicht kann bis zu einem Drittel der Höhe ausmachen. Als zweite Schicht hole ich halbwegs zersetzten Kompost aus meinem Komposthaufen. Hierbei kann man sich das Durchsieben sparen.  Als dritte Schicht den Erdaushub, den wir bei Seite gelegt hatten. Die dritte Schicht kann auch vermischt werden mit etwas reifen, durchgesiebten Kompost. Alle Gartenfreude, die das von mir beschriebene Material zu Befüllung nicht zur Verfügung haben, können die Materialien auch kaufen (Hochbeet Erde etc.). Auch Hochbeete können als fertige Baukästen erworben werden.

Und nicht nur arbeiten, sondern den Garten auch genießen. Mein Lieblingshochbeet steht ganz in der Nähe des Grillplatzes. Hierin baue ich Kräuter wie Lorbeer, Salbei, Minze Thymian, Basilikum, Melisse und Rosmarin an. So habe ich die Würzkräuter gleich griffbereit. Gerne genommen wird die Minze für einen frischen Mojito oder Hugo Cocktail.  Wohl dem, der diese griffbereit in seinem Hochbeet anbaut.

Euer Theo

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Theo´s Tipp im April 2018

Liebe Gartenfreunde,

die Kälte im Februar hat mich nicht gestört. Die gehört zu einem anständigen Winter. Der kalte März hat mich allerdings bei der Gartenarbeit zurückgeworfen. Das gilt es mit Elan aufzuholen.
Der April ist bekannterweise oft wechselhaft. Ein paar sonnige Tage am Stück können dabei dafür sorgen, dass Felsenbirne, Zierkirsche und -quitte, Blutjohannisbeere oder Forsythien mit ersten Blüten Farbtupfer in den Garten setzen.  Im Ziergarten ist es wichtig, jetzt den richtigen Zeitpunkt für den Schnitt sommerblühender Gehölze zu erwischen. Wer Sträucher wie Sommerflieder, Bartblume, Gartenhibiskus oder Rosen, die am einjährigen Holz blühen, im Frühjahr einkürzt, bekommt später viele neue blütentragende Triebe. Der Beginn der Forsythien-Blüte ist hierfür laut phänologischem Kalender der ideale Zeitpunkt.

Empfindliche Pflanzen dürfen zwar noch nicht ins Freiland, Radieschen, Rettich, Spinat, Kohl und Salate können aber bereits im April im Gemüsegarten ausgesät werden. Jetzt gesteckte Zwiebeln, werden schon ab Juni geerntet. Jetzt ist auch Zeit für die Bepflanzung mit Kopfsalat, Kohlrabi, Blumenkohl, Frühweißkohl, Pflücksalat und Knollenfenchel. Dabei das Düngen nicht vergessen. Ab Mitte/Ende April werden auch die Balkonpflanzen wie Geranien angeboten. Hierbei ist Vorsicht vor Frostschäden geboten.

Hochbeete erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Dies aus gutem Grund. Durch die Höhe ist das Ernten und Pflegen der Beete einfacher. Die Begrenzung hält Schnecken fern, und Unkräuter lassen sich aus dem lockeren Boden leicht zupfen.  Auch bieten Hochbeete Schutz vor Wühlmäusen, aber dazu gleich mehr. Wie lege ich mein Hochbeet an? Zunächst steche ich die Fläche aus, auf der mein Hochbeet erstellt wird. Den ausgestochenen Mutterboden benötigen wir noch. Hierin errichte ich das Hochbeet, indem ich vier Pfähle in den Boden rammen und unbehandelte Bretter bis in 1,20 m Höhe befestige. Der Boden wird jetzt mit einem engmaschigen Draht bedeckt, damit die Wühlmäuse nicht einwandern können. Den Draht auch an den Seitenwänden mit Krampen befestigen. Jetzt wird das Hochbeet mit unterschiedlichen Materialien befüllt. Die unterste Schicht besteht aus möglichst groben organischem Material. Ich nutze hierzu den zerkleinerten Rückschnitt meiner einjährigen Büsche und auch Rosen sowie den Heckenschnitt. Diese Schicht kann bis zu einem Drittel der Höhe ausmachen. Als zweite Schicht hole ich halbwegs zersetzten Kompost aus meinem Komposthaufen. Hierbei kann man sich das Durchsieben sparen.  Als dritte Schicht den Erdaushub, den wir bei Seite gelegt hatten. Die dritte Schicht kann auch vermischt werden mit etwas reifen, durchgesiebten Kompost. Alle Gartenfreude, die das von mir beschriebene Material zu Befüllung nicht zur Verfügung haben, können die Materialien auch kaufen (Hochbeet Erde etc.). Auch Hochbeete können als fertige Baukästen erworben werden.

Und nicht nur arbeiten, sondern den Garten auch genießen. Mein Lieblingshochbeet steht ganz in der Nähe des Grillplatzes. Hierin baue ich Kräuter wie Lorbeer, Salbei, Minze Thymian, Basilikum, Melisse und Rosmarin an. So habe ich die Würzkräuter gleich griffbereit. Gerne genommen wird die Minze für einen frischen Mojito oder Hugo Cocktail.  Wohl dem, der diese griffbereit in seinem Hochbeet anbaut.

Euer Theo

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