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Theo´s Tipp im März 2018

Liebe Gartenfreunde,

da wurde es noch richtig kalt in den letzten zwei Februarwochen. Ein Hochdruckgebiet über Skandinavien pumpte kalte Luft mit Ostwind aus Sibirien nach Europa. Der Kälteeinbruch kam noch früh genug, denn die Natur ist im Winter auf Kälte eingerichtet. Insofern unterstützt der Frost den Gärtner z.B. bei der Bodengare und so manchen Gartenschädling hat der Frost auch zurückgedrängt. Ich denke da an den Buchsbaumzünsler, der aus China eingeschleppt wurde und sich in Deutschlands wärmeren Regionen breitgemacht hat.

Wer im Herbst gepflanzt hat, erfreut sich an Krokussen und Narzissen. Es gibt aber auch gezogene Ware jetzt in Ihrem Fachmarkt. Irgendwie gehören diese Pflanzen für mich zum Frühjahr. Wenn beide Pflanzen im Garten erst heimisch werden, verbreiten sie sich von selbst und man erzielt im grauen März tolle Farbeffekte. Ich empfehle gerne eine Kombination Hosta und Frühlingsblüher. Beide ergänzen sich zeitlich optimal. Wenn die Frühlingsblüher durchgeblüht sind kommt die Hosta. Die Hosta deckt auch wunderbar Beete ab, sodass die Bodenpflege einfach wird.

Jetzt ist es Zeit, sich um den Rasen zu kümmern. Ein Rasendünger ist nötig, da durch den regelmäßigen Schnitt Nährstoffe entzogen wurden. Nur so ist eine dichte Rasennarbe zu erzielen. Viele mähen ihren Rasen gerne ultrakurz. Das ist für einen schönen Rasen kontraproduktiv. Rasen wächst am besten, wenn er nicht zu kurz beschnitten wird. Der kurze Schnitt schädigt, wenn nicht sehr häufig geschnitten wird, den Vegetationskegel. Es gilt die 2/3 Regelung. Sie sollten Rasen nur auf 2/3 der ursprünglichen Höhe kürzen. Also 6 cm auf 4 cm. 9 cm auf 6 cm. Das bedeutet aber auch, je kürzer der Rasen desto häufiger muss gemäht werden. Der längere Rasen nimmt auch dem Moos durch seine Konkurrenzkraft Platz zum Wachsen. Es lohnt sich bei der Rasenneueinsaat auf Qualität zu achten. Rasensamen besteht aus einer Mischung verschiedener Gräserarten und -sorten. In der ausgefeilten Kombination bilden sie einen leistungsfähigen Rasen. Billige Rasenmischungen bestehen häufig aus Futtergräsern, die auf schnellen Aufwuchs gezüchtet sind. Rasengräser sollen langsam wachsend sein und eine dichte Grasnarbe bilden. Auch wird bei der Auswahl der Gräser durch den verantwortungsbewussten Rasenzüchter auf Frostfestigkeit geachtet.

Im Erdbeerbeet entferne ich jetzt die trockenen Blätter. Der Boden wird mit einer Hacke gut durchlüftet und das Beet mit Mulch abgedeckt. Die Erdbeere ist ursprünglich eine Waldfrucht aus der Familie der Rosengewächse. Deshalb profitiert die Erdbeere als Waldfrucht von einer Mulchschicht. Übrigens ist die Erdbeere keine Beere, sondern botanisch eine Nuss. Genauer eine Sammelnussfrucht. Die Nüsschen sind die braunen Stibben auf dem roten Fruchtfleisch (beliebte Frage im Vordiplom Bio oder Gartenbau).

Fleißige Gärtner haben bereits erste Gemüsepflänzchen vorkultiviert. Wird es im Gewächshaus oder auf der Fensterbank zu eng, können einige Saaten wie Salate, Spinat, Radieschen und Petersilie direkt im Beet ausgebracht werden. Gelbe Rüben und Zwiebeln, die eine recht lange Keimdauer haben, profitieren ebenfalls von einer frühen Aussaat.

Pflanzarbeiten im Obstgarten sollten im März abgeschlossen werden. Besonders wurzelnackte Gehölze wachsen bei einer späten Pflanzung deutlich schlechter an. Auch wer seine Obstbäume bereits im vergangenen Herbst geschnitten hat, kann jetzt noch einmal nachputzen, weil kurz vor dem Austrieb Anzeichen von Holzkrankheiten besser erkennbar sind.

Und nicht nur arbeiten, sondern den Garten auch genießen. Wir wäre es mit einem ersten Angrillen.

Euer Theo

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Theo´s Tipp im März 2018

Liebe Gartenfreunde,

da wurde es noch richtig kalt in den letzten zwei Februarwochen. Ein Hochdruckgebiet über Skandinavien pumpte kalte Luft mit Ostwind aus Sibirien nach Europa. Der Kälteeinbruch kam noch früh genug, denn die Natur ist im Winter auf Kälte eingerichtet. Insofern unterstützt der Frost den Gärtner z.B. bei der Bodengare und so manchen Gartenschädling hat der Frost auch zurückgedrängt. Ich denke da an den Buchsbaumzünsler, der aus China eingeschleppt wurde und sich in Deutschlands wärmeren Regionen breitgemacht hat.

Wer im Herbst gepflanzt hat, erfreut sich an Krokussen und Narzissen. Es gibt aber auch gezogene Ware jetzt in Ihrem Fachmarkt. Irgendwie gehören diese Pflanzen für mich zum Frühjahr. Wenn beide Pflanzen im Garten erst heimisch werden, verbreiten sie sich von selbst und man erzielt im grauen März tolle Farbeffekte. Ich empfehle gerne eine Kombination Hosta und Frühlingsblüher. Beide ergänzen sich zeitlich optimal. Wenn die Frühlingsblüher durchgeblüht sind kommt die Hosta. Die Hosta deckt auch wunderbar Beete ab, sodass die Bodenpflege einfach wird.

Jetzt ist es Zeit, sich um den Rasen zu kümmern. Ein Rasendünger ist nötig, da durch den regelmäßigen Schnitt Nährstoffe entzogen wurden. Nur so ist eine dichte Rasennarbe zu erzielen. Viele mähen ihren Rasen gerne ultrakurz. Das ist für einen schönen Rasen kontraproduktiv. Rasen wächst am besten, wenn er nicht zu kurz beschnitten wird. Der kurze Schnitt schädigt, wenn nicht sehr häufig geschnitten wird, den Vegetationskegel. Es gilt die 2/3 Regelung. Sie sollten Rasen nur auf 2/3 der ursprünglichen Höhe kürzen. Also 6 cm auf 4 cm. 9 cm auf 6 cm. Das bedeutet aber auch, je kürzer der Rasen desto häufiger muss gemäht werden. Der längere Rasen nimmt auch dem Moos durch seine Konkurrenzkraft Platz zum Wachsen. Es lohnt sich bei der Rasenneueinsaat auf Qualität zu achten. Rasensamen besteht aus einer Mischung verschiedener Gräserarten und -sorten. In der ausgefeilten Kombination bilden sie einen leistungsfähigen Rasen. Billige Rasenmischungen bestehen häufig aus Futtergräsern, die auf schnellen Aufwuchs gezüchtet sind. Rasengräser sollen langsam wachsend sein und eine dichte Grasnarbe bilden. Auch wird bei der Auswahl der Gräser durch den verantwortungsbewussten Rasenzüchter auf Frostfestigkeit geachtet.

Im Erdbeerbeet entferne ich jetzt die trockenen Blätter. Der Boden wird mit einer Hacke gut durchlüftet und das Beet mit Mulch abgedeckt. Die Erdbeere ist ursprünglich eine Waldfrucht aus der Familie der Rosengewächse. Deshalb profitiert die Erdbeere als Waldfrucht von einer Mulchschicht. Übrigens ist die Erdbeere keine Beere, sondern botanisch eine Nuss. Genauer eine Sammelnussfrucht. Die Nüsschen sind die braunen Stibben auf dem roten Fruchtfleisch (beliebte Frage im Vordiplom Bio oder Gartenbau).

Fleißige Gärtner haben bereits erste Gemüsepflänzchen vorkultiviert. Wird es im Gewächshaus oder auf der Fensterbank zu eng, können einige Saaten wie Salate, Spinat, Radieschen und Petersilie direkt im Beet ausgebracht werden. Gelbe Rüben und Zwiebeln, die eine recht lange Keimdauer haben, profitieren ebenfalls von einer frühen Aussaat.

Pflanzarbeiten im Obstgarten sollten im März abgeschlossen werden. Besonders wurzelnackte Gehölze wachsen bei einer späten Pflanzung deutlich schlechter an. Auch wer seine Obstbäume bereits im vergangenen Herbst geschnitten hat, kann jetzt noch einmal nachputzen, weil kurz vor dem Austrieb Anzeichen von Holzkrankheiten besser erkennbar sind.

Und nicht nur arbeiten, sondern den Garten auch genießen. Wir wäre es mit einem ersten Angrillen.

Euer Theo

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