Filter schließen
Für die Filterung wurden keine Ergebnisse gefunden!

Theo´s Tipp im September 2018

Liebe Gartenfreunde,

Im August zeigte das Wetter noch einmal von seiner Sonnenseite. Aber auch die Trockenheit hielt an.

Besondere Beachtung verdienen diesen Herbst die Wühlmäuse. Insbesondere in den Gärten, in denen bewässert wurde. Das frische Grün zieht Wühlmäuse aus der Umgebung magisch an. Stellen Sie sich diese Gärten als eine Oase in der Wüste vor. Wühlmäuse erkennt man an den durch Auswölbungen sichtbaren Gängen dicht unter Bodenoberfläche. Im Hochbeet können Sie sich gegen Wühlmäuse wehren, indem Sie unten am Boden Drahtsperren einbauen. Diese müssen am Holzrand befestigt werden und engmaschig sein. Ihr LandMarkt hilft Ihnen gerne bei einer individuellen Ausarbeitung von Schutzmaßnahmen bei einer Wühlmausplage.

Für schöne Herbststimmung im Garten sorgen die prächtigen Hortensien. Besonders die Bauernhortensien zaubern mit ihren großen bunten Blütenbällen farbliche Highlights ins Blumenbeet. Wer es unkomplizierter mag, greift zu Rispenhortensien. Diese sind einfacher zu kultivieren und genauso schön anzusehen. Zwischen Ziergräsern wie Chinaschilf, Rutenhirse oder Rietgrass setzten Astern und Herbstanemonen bunte Akzente. Auch Gehölze mit bunten Beeren wie Eberesche oder Feuerdorn eignen sich, um im Herbst Farbe in den Garten zu bringen.

Ernten, ernten, ernten heißt es im Gemüsebeet: Neben Salat, Kohlrabi und Radieschen bereichern nun auch Kürbisse und Kartoffeln den Speiseplan. Besondere Aufmerksamkeit brauchen letzte Tomaten. Da es den empfindlichen Früchten schnell zu kalt wird, diese bei ungünstigen Witterungsbedingungen nun auch grün ernten und im Haus an einem dunkeln Platz bei Zimmertemperatur nachreifen lassen. Wer nach getaner Ernte seine Beete mit Gründünger versorgen möchte, sollte spätestens im September das Saatgut ausbringen. Die Aussaat von Gründung auf bereits abgeerntete Beete führt zur Bildung von Humus und verhindert die Auswaschung von Nährstoffen.

Für eine farbenfrohe Blütenpracht im Frühjahr sind bereits im September Herbstblumenzwiebeln wie Tulpen, Hyazinthen, Narzissen oder Krokusse zu stecken. Wer Stauden pflanzen möchte, sollte jetzt planen. Dabei die Blütezeit der Pflanzen beachten und am besten so wählen, dass Rabatten oder Steingärten das ganze Jahr über blühen. Dahlien oder Gladiolen, die kurz vor dem ersten Frost aus dem Boden müssen, herausnehmen und in trockenen, nicht zu warmen Räumen überwintern lassen.

Eine tolle Kombination zwischen Stauden und Zwiebeln sind die beliebten Hosta. Im Frühling blühen erst die Zwiebelpflanzen und wenn diese verblüht sind kommen die Hosta und decken das Beet auch sehr gut ab.

Jetzt kann man auch nach der Verpflanzung oder Freistellung von Bäumen einen uralten Trick der professionellen Obstgärtner anwenden. Auch schützt der Trick bei starken Temperaturschwankungen im zeitigen Frühjahr. Die Obstgärtner streichen die Stämme zum Beispiel mit LacBalsam weiß und verhindern so Sonnenbrand und Frostrisse. Bitte nur Baumspezialfarbe aus dem Fachmarkt verwenden.

Und nicht vergessen. Neben all der Arbeit auch den Garten mal genießen. Wie gut schmeckt ein frisch geernteter Apfel.

Und wenn morgen die Welt unterginge, würde ich heute einen Apfelbaum pflanzen (Martin Luther).

Euer Theo

Liebe Gartenfreunde, Im August zeigte das Wetter noch einmal von seiner Sonnenseite. Aber auch die Trockenheit hielt an. Besondere Beachtung verdienen diesen Herbst die Wühlmäuse. Insbesondere... mehr erfahren »
Fenster schließen
Theo´s Tipp im September 2018

Liebe Gartenfreunde,

Im August zeigte das Wetter noch einmal von seiner Sonnenseite. Aber auch die Trockenheit hielt an.

Besondere Beachtung verdienen diesen Herbst die Wühlmäuse. Insbesondere in den Gärten, in denen bewässert wurde. Das frische Grün zieht Wühlmäuse aus der Umgebung magisch an. Stellen Sie sich diese Gärten als eine Oase in der Wüste vor. Wühlmäuse erkennt man an den durch Auswölbungen sichtbaren Gängen dicht unter Bodenoberfläche. Im Hochbeet können Sie sich gegen Wühlmäuse wehren, indem Sie unten am Boden Drahtsperren einbauen. Diese müssen am Holzrand befestigt werden und engmaschig sein. Ihr LandMarkt hilft Ihnen gerne bei einer individuellen Ausarbeitung von Schutzmaßnahmen bei einer Wühlmausplage.

Für schöne Herbststimmung im Garten sorgen die prächtigen Hortensien. Besonders die Bauernhortensien zaubern mit ihren großen bunten Blütenbällen farbliche Highlights ins Blumenbeet. Wer es unkomplizierter mag, greift zu Rispenhortensien. Diese sind einfacher zu kultivieren und genauso schön anzusehen. Zwischen Ziergräsern wie Chinaschilf, Rutenhirse oder Rietgrass setzten Astern und Herbstanemonen bunte Akzente. Auch Gehölze mit bunten Beeren wie Eberesche oder Feuerdorn eignen sich, um im Herbst Farbe in den Garten zu bringen.

Ernten, ernten, ernten heißt es im Gemüsebeet: Neben Salat, Kohlrabi und Radieschen bereichern nun auch Kürbisse und Kartoffeln den Speiseplan. Besondere Aufmerksamkeit brauchen letzte Tomaten. Da es den empfindlichen Früchten schnell zu kalt wird, diese bei ungünstigen Witterungsbedingungen nun auch grün ernten und im Haus an einem dunkeln Platz bei Zimmertemperatur nachreifen lassen. Wer nach getaner Ernte seine Beete mit Gründünger versorgen möchte, sollte spätestens im September das Saatgut ausbringen. Die Aussaat von Gründung auf bereits abgeerntete Beete führt zur Bildung von Humus und verhindert die Auswaschung von Nährstoffen.

Für eine farbenfrohe Blütenpracht im Frühjahr sind bereits im September Herbstblumenzwiebeln wie Tulpen, Hyazinthen, Narzissen oder Krokusse zu stecken. Wer Stauden pflanzen möchte, sollte jetzt planen. Dabei die Blütezeit der Pflanzen beachten und am besten so wählen, dass Rabatten oder Steingärten das ganze Jahr über blühen. Dahlien oder Gladiolen, die kurz vor dem ersten Frost aus dem Boden müssen, herausnehmen und in trockenen, nicht zu warmen Räumen überwintern lassen.

Eine tolle Kombination zwischen Stauden und Zwiebeln sind die beliebten Hosta. Im Frühling blühen erst die Zwiebelpflanzen und wenn diese verblüht sind kommen die Hosta und decken das Beet auch sehr gut ab.

Jetzt kann man auch nach der Verpflanzung oder Freistellung von Bäumen einen uralten Trick der professionellen Obstgärtner anwenden. Auch schützt der Trick bei starken Temperaturschwankungen im zeitigen Frühjahr. Die Obstgärtner streichen die Stämme zum Beispiel mit LacBalsam weiß und verhindern so Sonnenbrand und Frostrisse. Bitte nur Baumspezialfarbe aus dem Fachmarkt verwenden.

Und nicht vergessen. Neben all der Arbeit auch den Garten mal genießen. Wie gut schmeckt ein frisch geernteter Apfel.

Und wenn morgen die Welt unterginge, würde ich heute einen Apfelbaum pflanzen (Martin Luther).

Euer Theo

Zuletzt angesehen